Maiclub-Mülldorf 1990 e.V.

Bild: Die Junggesellen des Maiclub Mülldorfs beim Baumstellen am 30. April

Das Maibrauchtum & Maifest heute

 
Das heutige Maibrauchtum, wie es in Mülldorf gepflegt wird, geht auf die Anfänge der Junggesellenvereine des 19. Jahrhunderts zurück (s. Brauchtum - damals). Sicher: so wie damals läuft es heute nicht mehr. Dennoch: Ganz ohne Anlehnung an die alten Geflogenheiten geht es auch nicht.

Und so kommen die vermeintlichen Junggesellen des Dorfes an einem Samstag im April eines jeden Jahres in der Gasstätte "Zur Hongsburg" für die Mailehenversteigerung zusammen. Im Laufe eines geselligen Abends ersteigern die jungen Burschen ihre Herzdamen. Der Zeremonienmeister überblickt derweil das Geschehen und gibt den Zuschlag. Der neue König und seine Grafen gehen aus den drei höchsten Angeboten für die jeweiligen Damen hervor.    

 

 


Festzelt auf der Pfarrwiese in Mülldorf

 


Das eigentliche Maifest beginnt dann am 30. April. Auf der Pfarrwiese, wo Tage zuvor ein stattliches Festzelt aufgebaut und eingeschmückt wurde, kommen die Junggesellen zusammen, um auf traditionelle Art und Weise den prächtigen Maibaum aufzustellen. Im Anschluss startet der Tanz in den Mai  im Festzelt - bis in die frühen Morgenstunden.

 



Festzug durch Mülldorf am 1. Mai

 

Der 1. Mai wird sodann mit einem feierliche Gottesdienst begonnen, bevor sich ein Festzug mit Kutsche, Fußvolk und Tambourchor in Bewegung setzt und durch die Straßen von Mülldorf zieht. Nahtlos geht es dann, wiederum im Festzelt, zur eigentlichen Krönungszeremonie des neuen Königspaares über. Diese endet -erfahrungsgemäß- in einer großen und feucht fröhlichen Party. Viele Ehrengäste und befreundete Vereine geben sich die Ehre und begleiten die neuen Maipaare an diesem Tag.